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Pressemitteilung

Willy Brandt war Visionär und Staatsmann – Lüner SPD erinnert an den 25. Todestag

Quelle - Henning von Borstell

Quelle – Henning von Borstell

Lünen. Er war Friedensnobelpreisträger, Bundeskanzler der Herzen und Ehrenvorsitzender der SPD. Die Rede ist von Willy Brandt. Am Sonntag, den 8. Oktober 2017 jährt sich sein Todestag zum 25.ten mal. Aus diesem Anlass erinnert der SPD-Stadtverband Lünen an den SPD-Politiker, der am 18. Dezember 1913 als Herbert Frahm in Lübeck geboren wurde. 1933 flüchtete er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach Skandinavien. Lünen besuchte er am 5.10.1960 als Regierender Bürgermeister von Berlin und Präsident des Deutschen Städtetags und wurde von Hunderten von Bürgerinnen und Bürgern begeistert empfangen. Er weihte damals das Rathaus ein. Aus Anlass seines 100. Geburtstages, führte die SPD am 18.12.2013 im Lüner Jazzclub eine Abendveranstaltung mit Musik, Lesungen und Zeitzeugeninterviews durch. SPD-Stadtverbandsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Michael Thews:„ Wegen Willy Brandt und seiner Friedens- bzw. Ostpolitik wurden viele Mitglied der Partei. Er war ein Visionär und Staatsmann. Schon 1958 sagte er als regierender Bürgermeister ´dass eines Tages zusammengefügt sein wird, was zusammengehört.´ 1989 war es dann soweit und er konnte den Mauerfall berechtigt kommentieren `Es wächst zusammen, was zusammen gehört`.“ Damit wurde beendet, was er mit seiner neuen Ostpolitik im politisch konfrontativen Klima des Kalten Krieges eingeleitet hatte.