Lünen. Die SPD Lünen fordert ein Förderprogramm für junge Familien in Lünen. In vielen anderen Städten ist es schon lange üblich, dass es für junge Familien so genannte „Windelsäcke“ für die ersten zwei Lebensjahre des Nachwuchses gibt.
Grund dafür ist, dass durch Windeln ein erhöhtes Müllaufkommen erzeugt wird, was insbesondere in Mehrfamilienhäusern für Unmut sorgt, da durch die aufkommenden Windeln oft größere Müllbehälter angeschafft werden müssen, was zu erhöhten Kosten
führen kann.
Der stellv. SPD-Vorsitzender Daniel Wolski sagt: „Wir können uns für Lünen eine ähnliche Lösung vorstellen, um junge Familien zu entlasten, zum Beispiel durch die kostenlose Erhöhung des Müllvolumens der Restmüllbehälter.“
Das kostenlose Erhöhen der Müllvolumen ist außerdem sinnvoll, da die Abfuhr des Restmülls größtenteils automatisiert erfolgt und somit nur ein Mitarbeiter der WBL auf dem LKW sitzt. Beim Einsatz der Windelsäcke hingegen muss immer ein Mitarbeiter aus dem Wagen aussteigen. Dies würde den Betriebsablauf stören und die Unfallgefahr der Mitarbeiter erhöhen.
Aus diesem Grund sieht die SPD Lünen einen großen Vorteil in der kostenlosen Erhöhung der Müllvolumen für junge Familien für einen Zeitraum von zwei Jahren.
Daniel Wolski: „Wir haben unseren Antrag an den zuständigen SPD-Arbeitskreis für Sicherheit und Ordnung weitergeleitet und Arbeitskreis-Sprecher Rüdiger Billeb unterstützt unseren Vorschlag.“
Wir fordern eine schnelle Umsetzung, damit unsere Stadt attraktiver für junge Familien wird.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wolski
stellv. Vorsitzender der SPD Lünen