Seit mindestens einem halben Jahrhundert gehören sie der SPD an: Im Naturfreundehaus Schwansbell ehrte der SPD-Stadtverband Lünen seine langjährigen Mitglieder. Gemeinsam blickten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf Jahrzehnte politischer Arbeit zurück und feierten anschließend ihren traditionellen Parteiabend.
Stadtverbandsvorsitzender Steven Roch betonte in seinem Grußwort die gesellschaftliche Bedeutung dieses Engagements: „Unsere Jubilare zeigen, was unsere Gesellschaft zusammenhält: Menschen, die Verantwortung übernehmen und auch in schwierigen Zeiten dabei bleiben. Diese Haltung brauchen wir heute in der Politik genauso wie in Vereinen, Betrieben und Nachbarschaften.“
Zu den Geehrten gehörten Erich Schildmann, der seit 69 Jahren Mitglied der SPD ist, und der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Fridriszik mit 62 Jahren Parteizugehörigkeit. Roch dankte allen Jubilarinnen und Jubilaren für ihre jahrzehntelange Treue und ihren Einsatz für die gemeinsamen Werte.
Die Festrede hielt Staatsminister a. D. Wolfram Kuschke. Er erinnerte an prägende Etappen der SPD-Geschichte und ordnete die Eintrittsjahre der Geehrten in die politischen Entwicklungen ihrer Zeit ein. Dabei hob er hervor, wie eng demokratischer Fortschritt mit kommunalpolitischem Engagement verbunden ist. Wer sich vor Ort einbringe, ermögliche Mitgestaltung und stärke die Demokratie. Damit Kommunen diese Möglichkeiten auch künftig bieten könnten, müssten sie finanziell handlungsfähig bleiben.
Beim anschließenden Parteiabend sorgte das Duo „Easy Come – Easy Go“ für die musikalische Begleitung.
Für ihre Mitgliedschaft geehrt wurden: Hans Günter Gerusel (50 Jahre), Fritz Menzel (50), Brigitte Radtke (50), Hans-Werner Schmitz (50), Silvia Gerusel (51), Klaus Hoffmann (51), Ingrid Janßen (51), Horst Friedrich Krischer (51), Knut Thamm-Bürger (51), Hugo Becker (55), Alfred Teutenberg (55), Klaus Brosza (56), Vera Kestermann-Kuschke (56), Ulrich Lohoff (56), Gerd Oldenburg (56), Gerhard Konhoff (61), Karl-Heinz Fridriszik (62), Günter Knoll (62), Horst Loddoch (63), Günter Coers (64) und Erich Schildmann (69)





















