Starke Ideen für Lünen.

Gesellschaftliche Teilhabe
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ECHT LÜNEN.

SPD-Wahlprogramm 2020

Gesellschaftliche Teilhabe, Altersgerecht, solidarisch, inklusiv

Als SozialdemokratInnen haben wir alle Menschen, die in Lünen leben, im Blick. Wir möchten allen LünerInnen die Chance ermöglichen, gleichberechtigt an unserem Zusammenleben in der Stadtgesellschaft teilzuhaben. Für uns bedeutet dies, die besonderen Lebensumstände ganz verschiedener Lüner MitbürgerInnen zu berücksichtigen. Wir möchten den unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, jungen Familien und Senioren, von Obdachlosen, von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, von Menschen mit Migrationsgeschichte gerecht werden. Unsere Stadtgesellschaft in Lünen ist dann gerecht und lebenswert, wenn sie demokratisch, altersgerecht, inklusiv, tolerant und weltoffen gestaltet ist.

ECHT KINDGERECHT

Wir SozialdemokratInnen möchten die Ferienbetreuung von Kindern deutlich ausweiten. Mit der Kinderferienstadt „Lünopoli“ hat die Stadt Lünen bereits ein beliebtes Angebot für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren in den Sommerferien. Das derzeitige Angebot ist  quantitativ jedoch nicht ausreichend. Deshalb setzen wir uns für die sukzessive Ausweitung der Kinderferienbetreuung ein. So sollte zunächst die Kinderferienstadt „Lünopoli“ jedes Jahr anstatt nur alle zwei Jahre stattfinden. Zudem streben wir einen größeren Zeitraum des Angebots in den Sommerferien und Angebote in den Osterferien an.

Spielplätze bleiben eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und ihre Eltern. Wir setzen uns dafür ein, Spielplätze unter Einbezug der Wünsche der Kinder zu renovieren. Einige Spielplätze wurden bereits auf Initiative der SPD runderneuert und saniert. Wir wollen zudem das Angebot der Spielflächen in Lünen erweitern. Denn bei der Versorgung mit Spiel- und Bolzplätzen liegen wir in Lünen gegenüber vergleichbaren Kommunen im unteren Viertel.

ECHTE JUGENDKULTUR

Wir SozialdemokratInnen machen uns stark für ein ausreichendes Angebot für Lüner Jugendliche. Wir setzen uns für die Herrichtung von bekannten Treffpunkten ein. Hier geht es darum, die Aufenthaltsmöglichkeiten zu verbessern.

Neben dem Standort der Skateranlage in Lünen-Mitte, soll ein zweiter Standort für eine Skater- und Scooteranlage geschaffen werden.

Mit den Öffnungen der „Halte-Stellen“ an der Waltroper Straße in Brambauer, der Jägerstraße in Lünen-Süd, und der Münsterstraße in Lünen-Nord gibt es wieder Anlaufstellen für Jugendliche in Lüner Stadtteilen mit Streetworkern. An gleicher Stelle gibt es Hausaufgabenhilfen und Sprechstunden, damit Jugendliche über Probleme mit der Familie, Schule, Ausbildung oder andere Konflikte reden können.

Für die „Halte-Stellen“ wollen wir SozialdemokratInnen weitere Angebote entwickeln. Dabei sollen auch bestehende Anlaufpunkte wie Bürgerhäuser mit einbezogen werden. Darüber wollen wir überprüfen, welche sonstigen Einrichtungen in Lünen in das Halte-Stellen-Konzept einbezogen werden können. Als SPD in Lünen streben wir eine flächendeckende Versorgung mit Anlaufstellen für Jugendliche im ganzen Stadtgebiet an. Wir als SPD können uns über das Halte-Stellen-Konzept hinaus die Schaffung von „Jugendtreffs“ mit regelmäßiger Präsenz und Angeboten seitens der Streetworker vorstellen. Dort können  junge LünerInnen auch mal mit ihrer Musikband proben oder anderweitig ihre Freizeit verbringen.

Außerdem fordern wir, dass das Lüner Kultur- und Aktionszentrum (Lükaz) als offener Jugendtreff genutzt wird, so wie es ursprünglich konzipiert wurde. An mehreren Abenden unter der Woche soll der Lobby-Bereich im Erdgeschoss des Lükaz für Jugendliche geöffnet sein. Sie werden dort betreut und können ihre Zeit selbst gestalten. Die Verknüpfung mit einem Angebot der StreetworkerInnen ist denkbar. Getränke und ggf. Speisen sollen zu kleinen Preisen angeboten werden.

Die Party-Veranstaltungen für Erwachsene sowie die Angebote von VHS und Musikschule werden dadurch nicht beeinträchtigt.

ECHTE BETEILIGUNG VON KINDER UND JUGENDLICHEN

Ob Integrationsrat, Behindertenbeirat oder Seniorenbeirat – es gibt verschiedene Formen, wie bereits jetzt bestimmte Personengruppen an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Wir SozialdemokratInnen möchten auch Kindern und Jugendlichen konsequent die Partizipation an Entscheidungsprozessen ermöglichen. 

Eine Mitwirkung von jungen Menschen in Familien, Schulen, Vereinen und Kommunen ist angedacht.

Wir fordern eine unbefristete Vollzeitkraft in der Stadtverwaltung Lünen für Kinder- und Jugendbeteiligung in den Haushaltsplan 2021 einzustellen. Alternativ ist eine halbe Stelle für Kinder- und Jugendbeteiligung sowie eine halbe Stelle für sonstige Bürgerbeteiligung denkbar. Kinder werden bereits in die Spielplatzplanung einbezogen. Darüber hinaus sollen Beteiligungsverfahren speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt werden und es soll ein „Jugendbudget“ von 5.000 Euro im Jahr geben, über das durch ein zu entwickelndes partizipatives Verfahren die Kinder und Jugendlichen verfügen können. Das demokratische Mitbestimmungsrecht von Kindern und Jugendlichen darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt stehen. 

ECHTE UNTERSTÜTZUNG FÜR JUNGE FAMILIEN

Das gute Netzwerk in Lünen im Bereich der „Frühen Hilfen“ für werdende Eltern mit Elternunterstützung, Elterntraining und Ähnlichem trägt unsere sozialdemokratische Handschrift. Dennoch wollen wir die Lücken des präventiven Netzwerkes schließen, um einer ganzheitlichen Versorgung von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr gerecht zu werden. Hier ist es uns wichtig, die Zusammenarbeit der bestehenden Einrichtungen und Anlaufpunkte wie die Familienzentren, Halte-Stellen, Kitas etc. sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

ECHT SELBSTBESTIMMT UND ECHT BARRIEREFREI

Wir wollen, dass Lünen ein Ort wird, an denen Menschen mit Behinderung und körperlichen Beeinträchtigungen selbstständig und selbstbestimmt leben können. Leider ist das an vielen Stellen im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden noch nicht der Fall. Auch ältere Menschen haben es an zahlreichen Stellen in unserer Stadt schwer und stehen mancherorts vor fast unüberwindbaren Hindernissen. Wir SozialdemokratInnen möchten Lünen auf absehbare Zeit barrierefrei machen.

Dazu setzen wir uns ein für:

  • die Umgestaltung der Bushaltestellen mit taktilen Leitlinien, Hochbords, verbesserter Fahrgastauskunft, Sitzgelegenheiten und Überdachung
  • Bordsteinabsenkungen
  • barrierefreie Zugänge zu Gebäuden
  • barrierefreien Umbau von vorhandenem Wohnraum
  • barrierefreie Spielflächen

Um den Fortschritt bei der Barrierefreiheit beurteilen zu können, fordern wir einen regelmäßigen Inklusionsbericht.

ECHT WÜRDEVOLL ALT WERDEN

Das Ziel der Barrierefreiheit kommt auch und vor allem den älteren LünerInnen zu Gute. Wir SozialdemokratInnen wollen Lünen als einen Ort gestalten, an dem BürgerInnen würdevoll und mit Freude ihren Lebensabend gestalten können. Dazu gehört eine bezahlbare Infrastruktur, eine verlässliche Einzelhandels- und Nahversorgung (als Ziel meinen wir eine Versorgung in allen Stadtteilen oder eine gleichwertige Lösung wie einen Bürgerbus, der ohne Umwege die Orte der täglichen Versorgung ansteuert), eine ausreichende Gesundheitsversorgung vor Ort, bedarfsorientierte Pflegeangebote, Angebote des Senioren- und Therapiesports sowie Möglichkeiten zur sozialen und kulturellen gesellschaftlichen Teilhabe.

ECHTE INTEGRATION ALS GESAMTGESELLSCHAFTLICHE AUFGABE

Die Integration und Inklusion von geflüchteten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund ist Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft. Das bedeutet soziale, gesellschaftliche, kulturelle und politische Partizipation. Dazu wollen wir SozialdemokratInnen in vielen Bereichen unseren Beitrag leisten. Das gesamte Flüchtlings- und Integrationskonzept soll stetig den Anforderungen angepasst werden. Dies sollte in ständigem Austausch mit allen Akteuren erfolgen.

Kenntnisse in der deutschen Sprache sind die erste Stufe, die es zu erklimmen gilt. Die Volkshochschule bietet ein breites Angebot an Sprachkursen. Als SPD Lünen setzen wir uns für einen Ausbau von Sprachkursen für Flüchtlinge ein. Der Bedarf für Sprachkurse ändert sich. Es kommen weniger Geflüchtete, dafür sind höherwertige Kurse (B2-Kurse) erforderlich.

Integration (z.B. von Kindern aus zugewanderten Familien) müssen alle Schulen leisten. Als SPD halten wir es für sinnvoll, Schulen in sozialen Brennpunkten oder mit besonderen Problemen zu helfen, indem z.B. besondere pädagogische Angebote finanziert werden.

ECHT KEINEN MILLIMETER NACH RECHTS

Freiheit, Demokratie und Wohlstand werden seit einiger Zeit angegriffen. Unter dem Deckmantel des Nationalen und Schein-Sozialen arbeiten leider auch in Lünen Akteure und Parteien gegen die Bedürfnisse aller BürgerInnen, gegen die Vielfalt unserer Gesellschaft, gegen unsere liberale und demokratische Grundordnung. In den Lüner SozialdemokratInnen finden antidemokratische Kräfte einen entschiedenen Gegner.

Als SPD in Lünen stehen wir in der Tradition von NS-Widerstandskämpfern wie Heinrich Bußmann. Seit jeher sind wir Lünens starke Stimme gegen rechts. Und das bleiben wir!

Wir setzen uns weiter für eine friedliche Stadtgesellschaft ein, bekämpfen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir gehen aktiv gegen Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen vor.  Deshalb wollen wir Mittel für die Extremismus-Prävention insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen bereitstellen.

Als größtes dezentrales Mahnmal der Welt erinnern die sogenannten Stolpersteine an die Opfer des Nazi-Regimes. Diese werden am letzten freigewählten Wohnort als sichtbare kleine Gedenktafeln verlegt, meist im Bürgersteig vor den Häusern. Wir unterstützen die weitere Verlegung von Stolpersteinen in Lünen durch den Arbeitskreis Lüner Stolpersteine.

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